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Geschichte des Verlags
1958 fügte Hans Schneider seinem 1949 gegründeten Musikantiquariat einen musikwissenschaftlich ausgerichteten Verlag hinzu. Lag anfangs der Schwerpunkt in der Herausgabe wichtiger Quellen zur Musikgeschichte als Faksimiles, sind nach und nach auch etliche wissenschaftliche Buchreihen hinzugekommen. So arbeitet der Verlag unter anderem mit etablierten musikwissenschaftlichen Institutionen im deutschsprachigen Raum zusammen. Zu nennen sind hier:
Die Universitäten Frankfurt, Mainz, München, Regensburg, Tübingen, Wien und Würzburg, die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, das Kunsthistorische Museum in Wien, die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte, die Musikhochschule München, der Landesverband Bayerischer Tonkünstler, die Johannes-Brahms-Gesellschaft Internationale Vereinigung, die Hans Pfitzner-Gesellschaft, die Internationale Richard Strauss-Gesellschaft, die Internationale Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft, das Wiener Institut für Strauß-Forschung, die Internationale Joseph Haydn Privat-Stiftung Eisenstadt, die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Internationale Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik.
Als Verleger hat Hans Schneider ebenso viele Standardwerke herausgebracht, so u. a. Stiegers Opernlexikon, die achtbändige Dokumentation Carl Orff und sein Werk, den Katalog der Sammlung Anthony van Hoboken, Werkkataloge von Brahms, Bruckner, Clementi, Franck, Lully, Schumann, Spohr und Wagner, ebenso die Dokumente und Briefe des Walzerkönigs Johann Strauß (Sohn) und eine Dokumentation über die Geigenbauer der Deutschen Schule des 17.-19. Jahrhunderts von W. Hamma, als auch über die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Willibald Leo von Lütgendorff.
Schwerpunkte im Verlagsprogramm sind musikbibliographische Arbeiten, Musikinstrumentenkunde, Musikgeschichte, Studien zum Musikverlagswesen sowie Reprints wesentlicher Quellen zur Verlags- und Musikgeschichte.
Seit der Gründung des Verlags sind über 1300 Titel bei „Hans Schneider – Tutzing“ erschienen.
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